500ÔÇë000 Euro soll der Platz an der Freiligrath┬şstra├če kosten. Er k├Ânnte auch f├╝r den Schulsport genutzt werden.

WILHELMSHAVEN /GA/M├ťN┬á–┬áWilhelmshaven wird aller Voraussicht nach Hockey-Stadt bleiben. Eine gro├če Ratsmehrheit hat gestern einen gemeinsamen Antrag f├╝r den Bau eines Kunstrasenplatzes f├╝r den Hockeysport auf dem Gel├Ąnde des Sportparks Freiligrathstra├če auf den Weg gebracht.

In dem von Stephan Hellwig (Gruppe CDU/WBV), Howard Jacques (SPD) und Michael von den Berg (Gruppe Gr├╝n-Unabh├Ąngig-Sozial) unterzeichneten Papier pl├Ądieren die Politiker f├╝r den Bau eines f├╝r Hockey geeigneten Kurzflor-Kunstrasenplatzes, der f├╝r den Vereins- und Schulsport genutzt werden k├Ânnte. Daf├╝r soll in den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes Grundst├╝cke und Geb├Ąude der Stadt (GGS) f├╝r das Wirtschaftsjahr 2018 eine Summe von 500ÔÇë000 Euro bereit gestellt werden.

Bisher nutzen die Hockey-Spieler des Wilhelmshavener Tennis- und Hockey-Clubs (WTHC) gemeinsam mit Fu├čballspielern einen Kunstrasenplatz an der Plauenstra├če. Dieser Platz ist abg├Ąngig und soll nach Beschlusslage der Stadt durch einen Langflor-Kunstrasenplatz ersetzt werden, auf dem kein Hockey gespielt werden kann.

CDU/WBV, SPD und GUS gehen bei ihrem Antrag davon aus, dass der WTHC sich im Rahmen seiner M├Âglichkeiten an den Baukosten f├╝r den Platz beteiligt. Denkbar w├Ąre die ├ťbertragung eines vereinseigenen Grundst├╝ckes an die Stadt.

Die Politiker versprechen sich von einem neuen Hockeyplatz an der Freiligrath┬şstra├če auch Impulse f├╝r den Schulsport. So k├Ânnte das Hockeyfeld unter anderem auch von den Sch├╝lern des in der N├Ąhe gelegenen Neuen Gymnasiums genutzt werden.

Noch im Mai hatte ein Antrag von CDU/WBV zum Bau eines Hockeyplatzes kontroverse Debatten ausgel├Âst. Die Gruppe hatte ihren Antrag daraufhin zur├╝ckgezogen. Dem neuerlichen, mit SPD und GUS abgestimmten Vorsto├č d├╝rfte eine Mehrheit in den st├Ądtischen Gremien sicher sein. Eine Beratung in den Fachaussch├╝ssen und im Rat der Stadt kann aber erst im August stattfinden.

Beim WTHC zeigte man sich erfreut und erleichtert ├╝ber die Entwicklung. Abteilungsleiter Mirco Kappler. ÔÇ×Mit dem von uns schon gegen├╝ber dem Verband erkl├Ąrten Verzicht auf Heimspiele k├Ânnten wir Teile der Bauphase ├╝berbr├╝cken. Je fr├╝her der Platz fertig ist, desto besser w├Ąre das aber nat├╝rlich f├╝r uns.ÔÇť