TENNIS – Auftakt beim THC Klipper

Neuer Frontmann beim WTHC: Dominik Bartels ausHannover FOTO: WTHC/P

Neuer Frontmann beim WTHC: Dominik Bartels ausHannover FOTO: WTHC/P

WILHELMSHAVEN. (CC) Neue Spielklasse(n), neue Gegner, neue Herausforderungen: Obwohl die Tennis-Herren des WTHC die angepeilten Aufstiege im Vorjahr sowohl in der Winter- (Oberliga), als auch in der Sommerrunde (Regionalliga) knapp verpasst haben, schlagen die Jadestädter in den kommenden Spielzeiten trotzdem jeweils eine Liga höher auf.

„In beiden Fällen hat jeweils eine Mannschaft in höheren Klassen zurückgezogen“, erklärt WTHC-Teamchef Vladan Vasiljevic die neuen Ligazugehörigkeiten seiner Schützlinge. „Und weil wir in der Bilanz jeweils der beste Vizemeister waren, sind wir in die Nordliga bzw. in die 2. Bundesliga aufgerückt.“

Zum Auftakt der Winterrunde tritt der WTHC heute ab 14 Uhr zum Nordliga-Debüt beim THC Klipper in Hamburg an. Weitere Gegner sind der Harvestehuder THC, THGC Großflottbek, TTK Sachsenwald und der Bremer TV. „Die Winterrunde ist nicht unser Kerngeschäft – der Fokus liegt schon klar auf dem Sommer“, so Vasiljevic weiter. „Deshalb könnte es sein, dass die Nordliga im Winter eine Nummer zu groß für uns ist. Heute sind wir auf jeden Fall klarer Außenseiter.“

Da mit Yannick Staschen auch der letzte Lokalmatador den WTHC aus beruflichen Gründen verlassen hat, brauchte der Club vom Ölhafendamm eine neue Nummer eins: Der Hannoveraner Dominik Bartels, der zuletzt für Aachen in der 2. Bundesliga aufschlug, wird das jadestädtische Winterrunden-Aufgebot anführen. Was die Besetzung der weiteren Positionen angeht, hält sich Vasiljevic bedeckt: „Ich möchte primär auf die heimischen Spieler setzen und plane deshalb auf jeden Fall mit Pascal Doose, außerdem werde ich auch selbst aufschlagen. Alle weiteren Optionen halte ich mir offen.“

Beim THC Klipper wartet heute ein echtes Novum auf den Aufsteiger: Hallenspiele auf Sand. Vasiljevic: „Wir wurden per E-Mail informiert, dass der Gegner seine Heimspiele auf Sandplätzen austrägt. Das ist schon ungewöhnlich und ein echter Wettbewerbsvorteil für den Gegner. Egal wen ich heute mit nach Hamburg nehme – wir hätten alle lieber auf Hartcourt oder Teppich gespielt.“