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Archiv für die Kategorie „Hockey Aktuell“

Zwei WTHC-Siege in Unterzahl
WILHELMSHAVEN/CC – Die AKnaben des WTHC haben den Sieg im Bremer-Hockey-Pokal knapp verpasst: Nach Platz eins in der Vorrunde mussten die Jadestädter in Unterzahl antreten und beendeten die Endrunde auf Rang drei. Im Vorfeld zählte der WTHC-Nachwuchs zum engeren Kreis der Favoriten – gemeinsam mit den leistungsstarken Teams vom Club zur Vahr und Schwarz-Weiß Bremen. Trotz Unterzahl schoss Leopold Arkenau (3 Tore) die Jadestädter im ersten Spiel  gegen GVO Oldenburg zum Sieg.
Im Anschluss zog man gegen den Club zur Vahr klar mit 2:6 den Kürzeren (WTHCTore: Nico Müller). Beim 3:0Erfolg über den HC Delmenhorst zeigten sich die Jadestädter aber gut erholt. Neben Arkenau und Müller traf hier   auch Lübbert Langer. Die Trainer Christopher Sander, Niklas Weiser und Tave Kochskämper zeigten sich zufrieden mit dem Abschneiden. Gelobt wurden vor allem Anton Völkers („Überragende Defensivleistung“) und Torhüter  Torge Belgardt. Den Sieg im Pokalwettbewerb sicherte sich der  Club zur Vahr.

Eine gute Leistung reichte den Hockey-Herren des WTHC (blaues Trikot) am Ende nicht aus, um den Abstieg aus der 1. Verbandsliga zu verhindern.  Die Wilhelmshavener verloren zuhause mit 6:10  gegen den HC Delmenhorst. Bereits im Hinspiel hatte sich der
WTHC mit 2:7 geschlagen geben müssen. Zu Beginn war die Partie noch ausgeglichen. Obwohl Wilhelmshaven durch Patrick Hartmann den ersten Treffer erzielen konnte, erarbeiteten sich die Gäste früh die 5:1Führung. Durch Tjark Jelke und Christopher Sander per
Strafecke stand es zur Pause 3:5. In der zweiten Spielhälfte machte Delmenhorst sich Unsicherheiten der Gastgeber zunutze. Obwohl erneut Christopher Sander und Patrick Hartmann sowie Luca Nitz Tore für die Jadestädter erzielten, endete das Spiel letztendlich
10:6 fĂĽr Delmenhorst. Damit schlieĂźt der WTHC die Hallensaison 17/18 als Tabellenletzter ab und steigt zur Hallensaison 18/19 in die 2. Bremer Verbandsliga ab. Tore: Christopher Sander (2), Patrick Hartmann (2), Luca Nitz, Tjark Jelke.

WZ-FOTO: GABRIEL-JĂśRGENS

Luca Nitz erzielte den Ausgleich HOCKEY Schlusslicht WTHC in der 1. Verbandsliga 6:6 gegen den Bremer HC II
Die Gastgeber führten 3:2 und 5:3. Christopher Sander und Patrick Hartmann trafen zweimal. WILHELMSHAVEN/MÜN – Nach dem 6:6 gegen den Bremer HC II können die Hockey-Herren des WTHC in der 1. Verbandsliga weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Nötig ist dafür aber ein klarer Erfolg am kommenden Sonntag ab 11 Uhr gegen den HC Delmenhorst. Den 0:2-Rückstand gegen Bremen drehten für den leicht ersatzgeschwächten WTHC    Christopher Sander (2) und  Nils Brockmeier mit ihren Treffern zum 3:2-Pausenstand. Nach einer Strafecke konnte  Bremen ausgleichen, Patrick Hartmann sorgte mit  zwei Treffern in Folge aber wieder für eine  5:3-Führung. In der Folge versäumten es die Gastgeber, während einer Überzahl – ein BHC-Spieler war wegen Meckerns hinausgestellt worden – den Vorsprung auszubauen. Stattdessen   gingen die Gäste nach  Schwierigkeiten im WTHC-Umschaltspiel ihrerseits mit 6:5 in Führung. Luca Nitz gelang aber noch der Ausgleich zum 6:6.

WILHELMSHAVEN/MÜN – Mit einem 5:5 bei SW Bremen  haben die Hockeyspieler des WTHC ihr letztes Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt in der 1. Verbandsliga erhalten. Der Ausgleich gelang erst in letzter Sekunde; eine Niederlage hätte den vorzeitigen Abstieg bedeutet. Die Jadestädter gingen durch Tore von Christopher Sander (2) und  Hergen Hoeft mit  3:1 in  Führung, zur Halbzeit stand es aber wieder 3:3. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel  hitziger. Luca Nitz traf zum 4:3, doch SchwarzWeiß konterte zum 4:5. Erst mit der letzten Aktion des Spiels brachte Mirco Kappler den Ball zum 5:5 im Bremer Tor unter. Für den  Klassenerhalt müssen nun aber die letzten beiden Saisonspiele gewonnen werden.

WILHELMSHAVEN/CC – Trotz toller Aufholjagd hat es für die Hockey-Herren des WTHC im Gastspiel bei GVO Oldenburg nicht zum Sieg gereicht: Der Verbandsligist von der jade musste sich knapp mit 5:6 (3:5) Toren geschlagen geben. Die Gastgeber gingen schell mit 3:0 in Führung, ehe  Christopher Sander  für die Wilhelmshavener mit einem Siebenmeter verkürzte. Patrick Hartmann und Luca Nitz sorgten wenig später sogar für den 3:3-Ausgleich, noch vor der Pause stellten die Oldenburger aber den alten Abstand wieder her (5:3). In der zweiten  Hälfte wurde das Spiel auf beiden Seiten intensiver. Luca Nitz und Christopher Sander nutzten ihre Chancen und glichen für den WTHC erneut aus. Mehr war für die Jadestädter aber nicht drin – die Gastgeber entschieden die umkämpfte Partie durch ein Tor in der Schlussminute knapp mit 6:5 für sich.

POLITIK – Hockey-Anlage im Sportpark FreiligrathstraĂźe kostet 500 000 Euro

Maik Michalski und Martin MĂĽnzberger

Der WTHC soll einen finanziellen Beitrag zum neuen Hockeyplatz leisten. Durch die Investition mĂĽssen andere Projekte bei GGS um ein Jahr verschoben werden.

WILHELMSHAVEN. Der Wilhelmshavener Tennis- und Hockeyclub (WTHC) kann sich berechtigte Hoffnungen machen, dass die Stadt im kommenden Jahr für 500 000 Euro einen Kunstrasenplatz (Kurzflor) für den Hockeysport im Sportpark Freiligrathstraße baut.

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500 000 Euro soll der Platz an der Freiligrath­straße kosten. Er könnte auch für den Schulsport genutzt werden.

WILHELMSHAVEN /GA/MÜN - Wilhelmshaven wird aller Voraussicht nach Hockey-Stadt bleiben. Eine große Ratsmehrheit hat gestern einen gemeinsamen Antrag für den Bau eines Kunstrasenplatzes für den Hockeysport auf dem Gelände des Sportparks Freiligrathstraße auf den Weg gebracht.

In dem von Stephan Hellwig (Gruppe CDU/WBV), Howard Jacques (SPD) und Michael von den Berg (Gruppe Grün-Unabhängig-Sozial) unterzeichneten Papier plädieren die Politiker für den Bau eines für Hockey geeigneten Kurzflor-Kunstrasenplatzes, der für den Vereins- und Schulsport genutzt werden könnte. Dafür soll in den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes Grundstücke und Gebäude der Stadt (GGS) für das Wirtschaftsjahr 2018 eine Summe von 500 000 Euro bereit gestellt werden.

Bisher nutzen die Hockey-Spieler des Wilhelmshavener Tennis- und Hockey-Clubs (WTHC) gemeinsam mit Fußballspielern einen Kunstrasenplatz an der Plauenstraße. Dieser Platz ist abgängig und soll nach Beschlusslage der Stadt durch einen Langflor-Kunstrasenplatz ersetzt werden, auf dem kein Hockey gespielt werden kann.

CDU/WBV, SPD und GUS gehen bei ihrem Antrag davon aus, dass der WTHC sich im Rahmen seiner Möglichkeiten an den Baukosten für den Platz beteiligt. Denkbar wäre die Übertragung eines vereinseigenen Grundstückes an die Stadt.

Die Politiker versprechen sich von einem neuen Hockeyplatz an der Freiligrath­straße auch Impulse für den Schulsport. So könnte das Hockeyfeld unter anderem auch von den Schülern des in der Nähe gelegenen Neuen Gymnasiums genutzt werden.

Noch im Mai hatte ein Antrag von CDU/WBV zum Bau eines Hockeyplatzes kontroverse Debatten ausgelöst. Die Gruppe hatte ihren Antrag daraufhin zurückgezogen. Dem neuerlichen, mit SPD und GUS abgestimmten Vorstoß dürfte eine Mehrheit in den städtischen Gremien sicher sein. Eine Beratung in den Fachausschüssen und im Rat der Stadt kann aber erst im August stattfinden.

Beim WTHC zeigte man sich erfreut und erleichtert über die Entwicklung. Abteilungsleiter Mirco Kappler. „Mit dem von uns schon gegenüber dem Verband erklärten Verzicht auf Heimspiele könnten wir Teile der Bauphase überbrücken. Je früher der Platz fertig ist, desto besser wäre das aber natürlich für uns.“

Im letzten Heimspiel der WTHC auf dem Gelände des Vfl Wilhelmshaven konnte man sich gegen den Bremer Hockey Club mit 1:0 durchsetzen. In einer umkämpften Partie hatten die Gäste mehr vom Spiel, jedoch konnten die Gastgeber die Offensivbemühungen frühzeitig unterbinden. Hadern musste man mit der eigenen Offensive, da man die Angriffe nicht gut herausspielte und die eigenen Torchancen nicht nutzte. Die hohen Temperaturen spielten den Wilhelmshavenern mit zunehmendem Spielverlauf in die Karten. Durch wenige Fehler im Aufbau konnte man die Bremer viel ins Laufen zwingen, sodass sie konditionell abbauten. Beiden Mannschaften standen defensiv weiter sehr gut, sodass es mit einem 0:0 in die Halbzeit ging. Nach dem Seitenwechsel kamen beide Seiten jetzt zu gefährlicheren Tormöglichkeiten. Nach einem schnell ausgeführten Freischlag herrschte kurzzeitig Unordnung im Schusskreis der Gastmannschaft, dies nutze Luca Nitz aus und konnte den Ball am Gästetorwart vorbei zum 1:0 einschieben. Mit der knappen Führung im Rücken setzte man nun auf Konter, die aber teilweise zu ungenau ausgespielt wurden, wodurch man den Ballbesitz schnell wieder her gab. Die Bremer drängten weiter auf den Ausgleich und bekamen in der 60. Minute einen 7-Meter zugesprochen, den der Wilhelmshavener Torhüter parieren konnte. Am Ende feierten die Wilhelmshavener aufgrund einer sehr guten Defensivarbeit ihren letzten Erfolg auf dem Vfl-Platz und müssen nun hoffen, dass im nächsten Jahr ein fertiger oder anderer Platz für sie zu Verfügung gestellt wird.

„Bleibt Wilhelmshaven eine Hockey-Stadt?“ fragt Gerd Abeldt in seinem Kommentar zu den „Würfelrunden um den Kunstrasenplatz: Er verweist darauf, dass ein im „Sportpark an der Freiligrathstraße möglicherweise entstehender Hockeyplatz eine Chance bieten würde: Durch die Nähe zum Neuen Gymnasium ließen sich womöglich mehr junge Menschen für diesen Sport begeistern.

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