GD. Der Countdown für den Saisonstart SS 2018 läuft. Das vom „Motor“ der 1. Herren des WTHC  Mannschaftsführer Vladan Vasiljevic mit viel Engagement zusammengestellte 14 Spieler umfassende Team steht schon in den Startlöchern, sodass der Hamburger Traditionsverein Klipper Hamburg am 1. Mai zum Auftakt auf den WTHC-Plätzen am Ölhafendamm auflaufen kann. Mit den Spaniern Oriol Roca-Batalla und David Perez Sanz, dem Tschechen Michal Konecny und dem Italiener Francesco Vilardo hat Mannschaftsführer Vasiljevic das Team auf den ersten vier Plätzen erheblich verstärkt. Der top-plazierte Roca Batalla steht in der Weltrangliste auf Platz 404 und hat gerade auf der ITF-Tour in Tunesien zwei Turniersiege eingefahren. Vor drei Jahren belegte er als 22-Jähriger Platz 193 der Weltrangliste. Sein Landsmann Perez Sanz (ATP 462) kann eine beachtliche Anzahl von Doppel-Turniererfolgen im zurückliegenden halben Jahr vorweisen, sein bestes Einzelranking lag bei 216, das im Doppel bei 158.

Der Tscheche Konecny , mit 28 Jahren einer der beiden „Oldies“  der ausländischen Spieler, hat vor zwei Jahren noch Platz 285 ATP belegt, ist derzeit zwar auf 610 abgerutscht, laut Einreihung in der deutsche Rangliste aber die Nummer zwei der WTHC-Meldeliste. Der Italiener Vilardo – ebenfalls 28 Jahre alt und Nummer 4 im WTHC-Team – steht auf Position 670 ATP, seine beste Platzierung war 472. Auch er hat sich im letzen Jahr in der Doppelweltrangliste durch etliche Halbfinal- und Finalteilnahmen in Ă„gypten, Vietnam und Malaysia hochgespielt. Den WTHC-Fans aus dem letzten Sommer bestens bekannt sind Nerman Fatic (Bosnien Herzegowina/ Pos. 6) und der Pole Adrian Andzejczuk (Pos.8) , die neben den Lokalmatadoren Yannick Staschen, Jonas Lichte und Vladan Vasiljevic die Mannschaft komplettieren.

Obwohl sich die Konkurrenz voraussichtlich in den anstehenden fĂĽnf Spielen ĂĽberaus spielstark präsentieren wird, geht das Selbstvertrauen des MannschaftsfĂĽhrers dahin, dass man  – wenn alles nach Wunsch laufen sollte – den Sprung in die 2. Bundesliga der Herren schaffen kann. „Ein groĂźer Unsicherheitsfaktor ist bei den Top-Spielern stets der, dass diese zumeist innerhalb der jeweiligen Woche auf der Jagd nach Weltranglisten-punkten sind. Sollten sie dabei zu lange erfolgreich im Turnier sein, fallen sie fĂĽr einen Einsatz an der Jade aus,“ bedauert Vasiljevic, dadurch fast ständig improvisieren muss, oder auch mal 500 oder 600 Autobahnkilometer zurĂĽcklegt, um das „Unmögliche“ doch noch möglich zu machen.

Bedauerlich ist, dass durch den RĂĽckzug des Lehrter SV nur noch den WTHC-Fans zwei Heimspiele auf dem Spielplan geblieben sind, in denen absolut brillantes und temporeiches Tennis am Ă–lhafendamm zu sehen ist.