Nummer 1 Tim Nekic schafft den einzigen Sieg

Tennis TENNIS - Oberligist Wilhelmshavener THC verliert Heimspiel gegen Grün-Weiß Rotenburg mit 1:5. WTHC-Teamchef Vladan Vasiljevic verlor seine Partie mit 1:6 und 1:6 und mitseinem Team in der Oberliga 1:5 gegen GW Rotenburg. FOTO: Reichenbach
[2020-01-20]
Nummer 1 Tim Nekic schafft den einzigen Sieg

WILHELMSHAVEN. (mün) Nach zwei Spieltagen findet sich Tennis-Oberliga-Absteiger Wilhelmshavener THC am Tabellenende wieder. Zwei Wochen nach dem 3:3-Auftakt in Nordhorn verloren die Jadestädter um Teamchef Vladan Vasiljevic ihr Heimspiel gegen Grün-Weiß Rotenburg mit 1:5, obwohl die Gäste ersatzgeschwächt angereist waren. Für den einzigen Punkt sorgte im Spitzeneinzel Tim Nekic mit einem Zweisatzsieg.

Am kommenden Samstag geht es jetzt zum Derby gegen Spitzenreiter Oldenburger TeV III, der dem 5:1 gegen Göttingen am Wochenende ein 3:3 in Hameln folgen ließ, die am 15. Februar nächster Heimspielgegner der Wilhelmshavener sind.

Die Einzelrunde begann für die Gastgeber mit zwei Niederlagen. Vasiljevic, der sich seit Wochen mit Wadenproblemen herumschlägt, fand an Position 4, gegen Lars Rademacher nie ins Spiel und verlor 1:6, 1:6. „Ich werde jetzt am Dienstag noch einmal einen Test machen. Aber wenn ich weiter nicht richtig antreten und nur mit halber Kraft unterwegs sein kann, dann werden wir für die Partie in Oldenburg eine andere Lösung finden müssen.“

Die wird voraussichtlich aus einem Anruf bei Thijs Buur bestehen, einem der drei Niederländer, die beim WTHC an den Positionen 7 bis 9 für die Winterrunde gemeldet sind. Dass die ausländischen Top-Akteure aus dem Sommer wie Nerman Fatic oder Miki Jankovic dazugeholt werden, schloss der WTHC-Teamchef aus. „Die Winterrunde soll ausschließlich der Vorbereitung für den Sommer dienen. Wenn wir absteigen müssten, wäre das nicht tragisch. Aber in den fünf noch ausstehenden Spielen kann noch ganz viel passieren. Ich bin überzeugt davon, dass wir die Klasse halten können.“

Dann aber muss auch etwas Glück im Spiel sein – dass Yannick Staschen an Position zwei in der Partie gegen Tarik Burina nicht hatte. Beide Kontrahenten lieferten sich ein packendes Duell auf Augenhöhe – entsprechend eng ging es in der Sätzen zu. 7:6 setzte sich Staschen im ersten Satz durch, 6:4 ging der zweite an den Rotenburger, der mit starken Aufschlägen seine Chance sucht und fand.

Im Matchtiebreak wurde es dann bitter: der WTHC-Akteur führte mit 8:5, um den Durchgang dann noch mit 8:10 abzugeben. Und auch im Fazit Staschens klang etwas Verzweiflung durch. „Tarik hat super aufgeschlagen. Im gesamten Match hatte ich eine Breakchance, bin aber auch nur einmal selbst gebreakt worden – zum 4:6 im zweiten Satz.“

In der zweiten Einzelrunde war dann mehr drin als nur der Erfolg von Top-Spieler Tim Nekic, der im ersten Durchgang Grün-Weiß-Spitzenspieler Aziz Kijametovic auf Grund des deutlich druckvolleren Spiels klar beherrschte (6:2). Erst im zweiten Durchgang, als die Aufschläge nicht mehr das beherrschende Elemente waren, wurde die Partie ausgeglichener – allerdings mit dem besseren Ende für den WTHC-Linkshänder (7:6).

An Position 3 kämpfte sich Pascal Doose nach einem 3:6 im ersten Satz gegen Phlipp Barautzki gut in die Partie, musste am Ende aber dem besseren Aufschläger Barautzki Tribut zollen (6:7), der den Tiebreak passenderweise mit einem Ass zum 7:4 beendete.

Nach der 3:1-Führung bauten die Gäste – wie auch der WTHC – auf ein starkes Doppel. Die Strategie hatte Erfolg: Kijametovic/Burina schlugen Nekic/Staschen nach einer Partie, die nur um Matchtiebreak eine klare Sache war, mit 7:5, 4:6, 10:4. Zeitgleich kämpften sich Vasiljevic/Doose nach einem 0:5-Rückstand zwar gegen Barautzki/Rademacher in die Partie, am Ende musste aber auch hier das WTHC-Doppel dem Gegner – nach etlichen verlorenen Aufschlagspielen auf beiden Seiten im zweiten Satz – zum Sieg gratulieren (3:6, 4:6).


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