Der neue Kunstrasenplatz

Von Martin Münzberger 730 000 Euro werden investiert. Vom WTHC kommen 65 000 Euro. WILHELMSHAVEN. „Ich bin begeistert. Die Arbeit hat sich gelohnt. Und der Rest ist Schnee von gestern“, stellte Helmut Möhle, Vorsitzender des Betriebsausschusses Grundstücke und Gebäude der Stadt Wilhelmshaven, gestern bei einem Ortstermin im Sportpark Freiligrathstraße fest.
[2019-04-05]
Der neue Kunstrasenplatz
Besichtigten den Kunstrasenplatz im Sportpark Freiligrathstraße: (v.l.) Horst Dieter Walzner (UWG), Detlef Schön (SPD), Simone Groh (GGS), Helmut Möhle (CDU) sowie Mirco Kappler und WTHC-Vorsitzender Peter Celta. WZ-FOTO: Gabriel-Jürgens
Zusammen mit GGS-Betriebsleiterin Simone Groh, weiteren Ausschuss-Mitgliedern und Vertretern des WTHC besichtigte Möhle die fast abgeschlossenen Arbeiten am neuen Kunstrasen-Platz, der speziell dem Hockeysport zur Verfügung stehen soll. WTHC-Hockey-Spartenleiter Mirco Kappler hatte eigens einen Schläger mitgebracht, und war nach einem „Probedribbling“ ebenfalls angetan von der Beschaffenheit des Kurzflor-Platzes, dessen 30 Millimeter hohen Kunsthalme noch mit Sand verfüllt werden.

Ausgeschnitten und durch weiße Kunstrasenbänder ersetzt wurden die Spielfeld-Markierungen. Das Hockeyfeld ist so bereits zu erkennen, Markierungen für zwei Fußball-Kleinfelder werden folgen. Umzäunung und die Fangzäune hinter den Toren sind errichtet; die bestehende Flutlichtanlage kann weiter genutzt werden.

WTHC-Vorsitzender Peter Celta dankte den Verantwortlichen für ihr Engagement, wies aber auch noch einmal auf die Rolle des Vereins hin, der sich mit 65 000 Euro (zahlbar in zehn Jahren) an der Investition beteiligt. „Wir waren das unserer Sparte aber auch schuldig, denn als wir vor 15 Jahren unseren Naturrasenplatz aufgegeben und Bauland freigegeben haben, haben die Hockeyspieler davon nicht profitiert.“

Die Bauarbeiten im Sportpark hatten im Herbst 2018 mit dem Abtragen der Schlackeschicht auf dem alten Gelände zwischen dem B-Platz und dem Frisia-Heim begonnen. Im Vorfeld hatte sich eine längere politische Diskussion entwickelt – zunächst über die angenommenen Kosten (570 000 Euro) und dann über die anschließende Preissteigerung um weitere 160 000 Euro, die durch Umschichtungen im GGS-Haushalt dargestellt werden konnte. Insbesondere FDP-Politiker Dr. Michael von Teichman hatte die Größenordnung im Vergleich zum „ESV-Häppchen“ (200 000 Euro für zwei Hybrid-Strafräume) moniert. Ausführende Firma war „polytan“ aus Burgheim (Bayern).

Die offizielle Einweihung wird voraussichtlich am ersten Mai-Wochenende erfolgen, die Punktspiel-Premiere für den neuen Platz steht am 16. Juni ins Haus.

„Wenn die Jugendlichen erst einmal die neuen Möglichkeiten sehen, werden sie auch wieder zum Hockey kommen“, ist sich Horst Dieter Walzner sicher.


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