„Das ist hier eine Sportveranstaltung“

HOCKEY - Zweitägiges Trainingscamp des Wilhelmshavener THC mit Ex-Trainer Kai-Uwe Stephan Elf Kinder nahmen am Hockey-Camp teil, dass der WTHC mit Kai-Uwe Stephan (4.v.r.) und Tave Kochskämper (links) veranstaltete WZ-Fotos: Gabriel-Jürgens Martin Münzberger Grundlagen des Hockeysports bekamen die Knaben A und B des WTHCin vier Trainingseinheiten an zwei Tagen im Sportpark Freiligrathstraße vermittelt. WZ-Fotos: Gabriel-Jürgens Vier Grundlagen-Einheiten standen für den Nachwuchs auf dem Programm. Stephan ist in Bremen hauptamtlicher Trainer vom Club zur Vahr.
[2020-06-30]
„Das ist hier eine Sportveranstaltung“
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WILHELMSHAVEN. Vier Trainingseinheiten an zwei Tagen – eine davon durch ein heranziehendes Gewitter um eine Dreiviertelstunde verkürzt – für die elf Kinder des Wilhelmshavener THC bot das Hockey-Camp mit Kai-Uwe Stephan im Sportpark Freiligrathstraße ganz viele Möglichkeiten, das Einmaleins der Sportart noch einmal zu verinnerlichen.

Worum es auch ging, machte der hauptamtliche Trainer des Clubs zur Vahr aus Bremen in dem Augenblick deutlich, als die ersten Spieler an Tag 2 zwischendurch auf den Kunstrasen sanken. „Das ist hier eine Sportveranstaltung. Wir setzen uns nur hin, wenn wir eine Trinkpause haben.“

Zur „Sportveranstaltung“ gehörten ansonsten die läuferischen und technischen Grundlagen der Sportart, die der Delmenhorster („Regeländerungen – kein Abseits, permanente Wechsel – haben den Sport immer schneller gemacht“) als Absolvent der Trainerakademie in Köln, langjähriger Verbandstrainer für den Nachwuchsbereich in Bremen und einer von drei hauptamtlichen Trainern des Clubs zur Vahr verinnerlicht hat.

Der Kontakt zum WTHC kam dabei nicht von ungefähr zustande. Rund zehn Jahre lang war Stephan in der Vergangenheit bereits beim WTHC als Trainer tätig – unter ganz anderen Rahmenbedingungen. „Eine Trainingseinheit in der Woche – und dann montags nach dem Sonntag-Spiel. Das waren nicht gerade Premium-Bedingungen und – trotz der Erfolge des Clubs in der Vergangenheit – Umfänge, die klar machen, dass die Protagonisten nicht deutscher Meister werden wollen.“

Von Titeln ist der WTHC immer noch weit entfernt, aber die Bedingungen haben sich gegenüber der Zeit als Gast auf dem alten VfL-Kunstrasenplatz stark verbessert. Stephan: „ Ich kannte den Platz im Sportforum vorher nicht und bin sehr angetan. Zusammen mit der größeren Nähe zum WTHC-Vereinsheim am Ölhafendamm sind das interessante Rahmenbedingungen, auf die man aufbauen und aus denen etwas entstehen kann. Voraussetzung dafür ist aber Kontinuität im Trainingsangebot. Und, was wir in Bremen, wo FSJler auch in die Vereine gegangen sind, festgestellt haben: Ist die Basis erst einmal etwas breiter, geht die Entwicklung deutlich schneller voran.“

In Wilhelmshaven sind die Camp-Teilnehmer Spieler, die der Verein für die – coronabedingt verschobene – Kleinfeld-Pokalrunde bei den Knaben A (Jahrgänge 2006/2007) gemeldet hat – aufgefüllt mit Akteuren, die auch noch bei den Knaben B (Jahrgänge 2008/ 09) spielen könnten.

Neben den Knaben A gibt es beim Wilhelmshavener Tennis- und Hockeyclub derzeit eine Herren-Mannschaft (Verbandsliga). Abteilungsleiter ist Mirco Kappler, Jugendwartin Dorle Gassert.

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